Beide Sänger können mit einer guten Wolf-Gestaltung überzeugen. Sie werden den Farb- und Stimmungslagen, aber auch dem ungemütlichen Humor und dem intellektuellen Manierismus in der Musik gerecht und singen textverständlich, was ja bei diesen Liedern, die auf Wortintensität Wert legen, wichtig ist. Ebenso präsentieren sie diese kurzen Gesänge bildhaft, mit Raffinement, feiner Nuancierung und – nicht ganz unwichtig – musikalischer Intelligenz. Das reizende Mädchenlied „Du denkst mit einem Fädchen mich zu fangen“ mit der schnippischen Schlussbemerkung „ich bin verliebt, doch eben nicht in dich“, singt Heidi Manser lieblich-launig. Auch wünscht sie sich ein „altes Männlein“ so um die 14 Jahre. Die Opernsängerin agiert mit Hingabe und Zuwendung, subtil changierenden Farben in den Stimmungswechseln, müheloser Höhe.

Kritik zum „Italienischen Liederbuch“ in Lörrach
Südkurier vom 27. 5. 2015, Jürgen Scharf




Die Idee liegt nahe, diese Männer- und Frauenlieder im Wechselgesang einander gegenüberzustellen – und das taten Weinhappel, der wiederholt in Lörrach begeistert hat, und seine Bühnenpartnerin Heidi Manser, die erstmals am Sonntag in dieser von Monica Rexrodt veranstalteten Konzertreihe zu erleben war. Die Sopranistin, elegant in schulterfreier Robe, und der hochgewachsene Bariton gaben auf dem Podium ein hinreißendes Paar ab. Differenziert gelang es ihnen, die Charaktere und Gefühlsstimmungen in den Liedern hör- und sichtbar zu machen. Ihr Gesang war mustergültig in der Textverständlichkeit, was im Liedvortrag enorm wichtig ist, und ihr Auftritt brachte Esprit, Witz und Ironie dieser Lieder voll zur Geltung. Manser und Weinhappel machten aus den Liedminiaturen kleine Minidramen und Minikomödien, durchlebten mit allen nur wünschenswerten stimmlichen Qualitäten sämtliche Phasen des Verliebtseins, der edlen Schwärmerei, der Eifersucht, des Verlassenseins, der Wut, des Liebesrauschs und der Liebesqualen.

Heidi Mansers Sopran klang leuchtend, bezaubernd und höhenklar, und man konnte schon am Gesichtsausdruck der Sängerin ablesen, in welcher Gefühlsverfassung die Dame im Lied gerade ist. Mal kapriziös, mal schnippisch, mal graziös, mal ironisch spöttisch im Liebesgezänk, mal nobel die Huldigungen hinnehmend, so gestaltete Manser ihre Liedparts.

Kritik zum „Italienischen Liederbuch“ in Lörrach
Badische Zeitung vom 13. Mai 2015, Roswitha Frey





Zwei fragile Kompositionen für Orchester und Gesang offenbarten anschließend die eher unbekannte Seite des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Liszt (1811 bis 1886). Solistin Heidi Manser bezauberte mit weichem und kraftvollen Sopran.

Kritik zum Neujahrskonzert in Wasserburg
OVB vom 13. 1. 2015




Seine Partnerin ist die Sopranistin Heidi Manser, die besonders in ihren Auftritten mit Szenen und Duetten aus Operetten ihren stimmlichen Charme versprüht und mit ihrer starken Präsentation beim Auftritt der Silvia Varescu aus Kálmáns "Csárdásfürstin" im strahlenden hohen C sogar den (unsensiblen) Trompeten standhält.

Kritik zum Neujahrskonzert im ACC Amberg
Oberpfalznet.de vom 7. 1. 2015, Helmut Fischer





Ebenso von Franz Liszt, dessen romantisches Lied "Bist Du mild wie ein Lufthauch" und das technisch schwierige Stück "O quand je dors", zu deutsch "O komm im Traum", die Sopranistin Heidi Manser mit Anmut, bezaubernder Sensibilität und so duftig wie ein Lufthauch zu Gehör brachte.


Kritik zum Neujahrskonzert in Eignen
Südwestpresse vom 5. 1. 2015/verfasst von Renate Emmenlauer




Stimmlich und schauspielerisch überzeugte vor allem Kammerzofe Adele (Heidi Manser) das Wormser Publikum. Dafür erntete sie am Ende laute Bravo-Rufe.

Kritik zur „Fledermaus“ im Stadttheater Worms
Bürstädter Zeitung vom 5. 1. 2015/verfasst von Beate Harthausen




In zwei Liedern für Sopran und Orchester von Franz Liszt inszenierte sich die Heidi Manser als eine Sängerin mit der Fähigkeit, sich auch ohne große Unterstützung durch die Begleitung intervallsicher im Raum der Melodie zu bewegen. …. An die berühmte Koloratursopranistin Erna Sack ließ Heidi Manser mit ihrer Bravourarie der Juliette aus Gounods „Romeo et Juliette“ ebenso denken wie als Sylvia Varescu aus Kálmáns „Csárdásfürstin“.

Kritik zum Neujahrskonzert in Ehingen
„schwäbische.de“ vom 4. 1. 2015, Kurt Efinger





Heidi Manser brillierte vor allem durch ihren gewaltigen Stimmumfang und ihre Gabe, das Publikum an den Ort des Liedtextes zu entführen.

(Augsburger Allgemeine vom 18. 11. 2014/verfasst von Isabel Denk)




Sopranistin Heidi Manser hat sich nach französischen Koloraturen mit "Casta Diva" aus Bellinis "Norma" das Paradestück der Sängerin Maria Callas vorgenommen. Mit großer Empfindung und sanft in der Tongebung gestaltet sie ihren Part und wird einfühlsam vom Orchester begleitet. Ähnlich sanft, fast in sphärische Klänge eingebettet, ist danach aus Alfredo Catalanis "La Wally" die Arie der Geierwally "Ebben, ne andro lontana" zu hören. Die Sopranistin wechselt dabei nuanciert von wehmütigen zu dramatischen Momenten. Ergänzt werden diese Opernhits durch die Canzone der Lauretta aus Puccinis "Gianni Schicchi". Heidi Manser lotet schwelgerisch die süffige Verismo-Kantilene aus. (...) "Meine Lippen, sie küssen so heiß" aus Franz Lehárs Operette "Giuditta". Manser nimmt durch ihren tänzerisch wie sinnlich geprägten Gesang ein.

(Mainpost vom 8. 7. 2014/verfasst von Ralf Snurawa)




Sehr ansprechend und trotz akustischer Verstärkung nicht ins Metallische abdriftend interpretierte Heidi Manser mit viel Gespür für die unterschiedlichen Tonfärbungen die Arie der Norina aus der Oper "Don Pasquale" von Donizetti, die Arie der Norma aus Bellinis Oper "Norma", die anrührende Canzone der Lauretta "O mio babbino caro" aus Puccinis Oper "Gianni Schicchi". Franz Lehárs Welthit aus der Operette "Giuditta" "Meine Lippen, Sie küssen so heiß" ließ nicht nur die Liebespaare im Publikum dahinschmelzen.

(Fränkische Nachrichten vom 7. 7. 2014/verfasst von Felix Röttger)



Im Duett „Machen wir's den Schwalben nach“ aus Kalmáns „Die Csárdásfürstin“ oder auch „Im chambre séparée“ bewies vor allem Heidi Manser ein gutes Gespür für die verschiedenen Tonfärbungen der Operettenarien. Noch mehr unter Beweis stellte sie dies im zweiten Teil des Abends mit der kurzen, aber anspruchsvollen Opernarie der Lauretta aus Puccinis „Gianni Schicchi“. „O mio babbino caro“ strömte so natürlich und unangestrengt aus ihrer Kehle, dass man da gerne ein „da capo“ gerufen hätte. Manser, für die das „Schwipslied“ aus Strauss „Eine Nacht in Venedig“ noch einmal eine glänzend gemeisterte Herausforderung darstellte, bot auch sonst in ihrer anmutigen und eleganten Erscheinung eine Augenweide.

06.01.2014 Dorothee L. Schaefer/Schwäbisch.de vom 6. 1. 2014
Kritik zum Galakonzert „In vino veritas“




Bemerkenswert Heidi Mansers silbrig-sanfter Sopran, der ihrer Elvira anrührend-melancholische Züge verleiht.

Isabelle Hofmann/KulturPort.de vom 7. November 2013
Kritik zur „Italienerin in Algier“, Kammeroper Hamburg



Heidi Manser gab ihrer Lortzingschen Undine ("So wisse") viel Zweifel und liebliche Kantilenen mit auf den Weg.

Otto Paul Burkhardt/Südwestpresse vom 14. Oktober 2013
Kritik/Uracher Musikherbst



Heidi Manser wiederum lieferte eine kokett-kesse Rosalinde, die der Rolle gerechter wurde als jemals zuvor gesehen!

Mag. Herbert Kampl/Weizer Bezirksjournal vom 13. August 2013
Kritik zur „Fledermaus“, Schlossfestspiele Stadl



Heidi Manser zeigt mit leuchtenden Spitzentönen Heimatgefühle im fernen „Land des Lächelns“ oder als „Csardasfürstin.

Albrecht Schmidt/Echo vom 19. November 2012
Kritik zur Operettengala „Ich hol dir vom Himmel das Blau“



Als seine Ehefrau fällt hingegen die Kärntnerin Heidi Manser besonders positiv auf.

Peter Dusek/Neuer Merker vom 26.Oktober 2012
Kritik zum „Fidelen Bauern“, Herbsttage Blindenmarkt 2012



Den musikalischen Höhepunkt setzt Heidi Manser als Friederike.

Ingo Rickl/Neues Volksblatt vom 10. Oktober 2012
Kritik zum „Fidelen Bauern“, Herbsttage Blindenmarkt 2012



Heidi Manser wurde bei ihren atemberaubenden Höhenflügen von Peter Schneider zielsicher am Klavier begleitet. Während viele Lieder des Programmes geradezu artistische Leistungen verlangten, berührten einige mit schlichter Intensität, wie zB die „Mondnacht“ von Schumann. Auf die abgewandelte Frage „Kennst du diese Stimme?“ müsste man sagen: „Solltest du aber!“


Robert Gritsch/Unterkärntner Nachrichten vom 13. Juni 2012
Kritik zum Liederabend „Kennst du das Land“ (St. Pauler Kultursommer)



Da glänzte vor allem Heidi Manser als Valencienne, die Gattin des Gesandten. Manser kann nicht nur ausgezeichnet singen: Im dritten Akt, in dem die lustige Witwe in ihrem Palais den Nachtclub „Maxim“ samt Personal aufbauen lässt, glänzt sie als Cancan-Tänzerin mitten im Pulk der Grisetten und schlägt dabei ein perfektes Rad!


Karl Hotz/Kritik vom 2. Jänner 2012



Bei zwei lyrischen Liszt’schen Liedern kommt Heidi Manser auf die Bühne. Sie verleiht den Liedern Glanz mit einem schönen Pianissimo in der Höhe. (…) Mit dem Operetten-Knaller „Meine Lippen, sie küssen so heiß“, kompetent und mit charmanten Augenaufschlag dargeboten von der österreichischen Sopranistin Heidi Manser, kamen auch prompt die Bravo-Rufe.


Robert Ullman/Badische Zeitung vom 25. November 2011



Die stimmlich erfreulichste Erscheinung kommt mit der Sopranistin Heidi Manser und einer Arie aus Puccinis „Gianni Schicchi“ auf die Bühne: Ihre große Stimme mit warm glänzendem Kern könnte in renommierten Häusern bestehen, zumal die Künstlerin eine schöne Erscheinung mit bühnenfüllender Gestik voll innerer Bewegung zu bieten hat. Ihre Arie aus Gounods „Romeo und Julia“ beeindruckt mit dramatischen, hoch aufschwingenden Koloraturen.


Bäbel Lüneberg/Frankenpost vom 8. Oktober 2011



Heidi Manser brilliert in der Arie der „Juliette“ mit ihrer herrlichen Sopranstimme.

Neue Osnabrücker Zeitung vom 17. August 2011



Aus dem beeindruckend professionell agierenden Sänger-Chor-Schauspielerensemble ragen vor allem Heidi Manser (Ariadne, Europa) und Claudia Guarin (als doppelte Phädra) hervor.

Harald Haslmayr/„die presse“ vom 12. Juli. 2011
Kritik zur Premiere von „Götter & Söhne“ beim Carinthischen Sommer 2011



Gefeierter "Star des Abends" war zweifellos Heidi Manser, die mit ihrem kraftvollen, dunkel-temperierten Sopran jede orchestrale Entladung überstrahlte.


Daniela Ziegler/Schwabmünchner Allgemeine vom 7. Jänner 2011



Getragen und melancholisch klangen dagegen zwei Orchesterlieder für Sopran von Franz Liszt. Heidi Manser überzeugte schon hier mit ihrer kräftigen und eben auch sehr einfühlsamen Stimme. (...) Von Heidi Manser wunderschön gesungen und vom Orchester hervorragend begleitet "Meine Lippen küssen so heiß". Schmachtende Blicke der Männer, wer sollte es ihnen verdenken?


Manfred van Os/Allgemeine Zeitung Coesfeld vom 4. Jänner 2011



Die beste Rolle des Stücks ist vermutlich die Adele und sie war mit Heidi Manser am besten besetzt. Manchmal einen Hauch zu laut, manchmal ein kleiner Mangel an Textverständlichkeit - aber wer mäkelt an Kleinigkeiten, wenn Koloraturen perlen? Großartig! Für jedes Haus geeignet. Ich möchte sie gerne als Königin der Nacht sehen.


Tamino-Kulturforum vom 31. Oktober 2010



Die Sopranistin Heidi Manser übernahm neben ihrem Part auch weitere, eigens ausgesuchte Lieder als Ersatz für den Tenor. Ihre schöne, volle Stimme setzte sie modulationsreich ein, gleich zu Anfang überzeugend mit den beiden Orchesterliedern von Franz Liszt, zart und mit großer Emotion die Arie der Lauretta aus "Gianni Schicchi" von Giacomo Puccini. Mit verheißungsvoller Inbrunst und schwelgerisch gab Heidi Manser die Arie der Giuditta von Franz Lehár "Meine Lippen, sie küssen so heiß" und war mit ihrer frischen Art und unverhohlenen Lust am Singen der eigentliche Star des Abends, an dem sie sich in die Herzen der Zuhörer sang. Der überschwängliche Beifall für sie machte unmissverstänglich deutlich, dass man sie künftig noch öfter in Weilburg hören will.


Frankfurter Neue Presse vom 28. Juli 2010



Besondere Schmankerl bot die Sopranistin Heidi Manser, die mit ihren Arien ein ums andere Mal großen Beifall erntete. Stimmlich eine Klasse für sich, faszinierte sie auch durch ihre Bühnenpräsenz und ihre schauspielerischen Fähigkeiten, die sie in Johann Strauß' "Schwipslied" auch voll auszuspielen wusste.


Frank Ebert/Stuttgarter Zeitung vom 6. Mai 2010



Heidi Manser bezauberte mit kraftvollem Sopran in der Arie der Juliette des Komponisten Charles Gounod aus dessen Oper "Roméo et Juliette" von 1867. Die Sopranistin gab sich stets passend zu den einzelnen Stücken - mal liebenswürdig und mal kokett.


OVB-Kritik vom 7. 1. 2010



Als Franks Verlobte Erika brillierte die Sopranistin Heidi Manser, die schon beim letzten „Schärdinger Sommer“ in Rossinis „Il signor Bruschino“ einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Wie sie durch ihre zickigen Launen alle nervte und zur Weißglut trieb, war eine schauspielerische Sonderleistung.

Udo Pacolt/Der Neue Merker vom 11. 1. 2009



Die Sopranistin Heidi Manser bezauberte mit perfekt sitzender Stimme bei der liebevoll-kokett vorgetragenen Arie "O mio babbino caro" aus Puccinis "Gianni Schicchi". [...] Aus der Operette "Wiener Blut" (Johann Strauß Sohn) skizzierten zwei Gesangsnummern die Geschichte einer Beziehung vom spöttischen "Grüß dich Gott", köstlich gesungen und ungekünstelt gespielt von Heidi Manser, bis zum Schlussduett "Das eine kann ich nicht verzeihen".


Engelbert Kaiser/OVB vom 9. 1. 2009



Heidi Manser, Sopran, trug zwei Orchesterlieder von Franz Liszt vor, ausdrucks- und gefühlvoll, formvollendet, mit der Arie der Marton ("Die Fee Urgele" - Ignaz J. Pleyel) eine glänzende Leistung.

Wolfgang Leitner/MyHeimat vom 6. 10. 2008



Dargeboten wurden musikalische Raritäten des Komponisten Franz Liszt - die beiden Lieder "Bist du! Mild wie ein Lufthauch" und "O, quand je dors". Die aus Kärnten stammende Sopranistin Heidi Manser intonierte diese anspruchsvollen Werke sehr ausdrucksstark, stimmlich geschmeidig und dynamisch differenziert.


Augsburger Allgemeine vom 5. 10. 2008



Mit ihrem hervorragenden und in allen Lagen kompetenten Sopran intonierte Heidi Manser beseelt das in hellem Ex-Dur glänzende „Christe eleison“. Den ihr gestellten großen Ambitus durchmaß sie mühelos und klar mit gleich exzellenter Gesangsartistikl im koloraturgesättigten „Et in caranatus est“.

Hans Rühl/Rheinische Post vom 25. April 2007



Überstrahlt wird es durch zwei Sängerinnen. [...] ebenso ideal besetzt wie die schon im "Vampyr" äußerst positiv aufgefallene, dunkler timbrierte HEIDI MANSER als Röschen. Deren große Arie, eine schon auf die Romantik hinweisende, unterschiedlichste Gefühle auslotende Gesangsszene, gerät durch die ebenmäßig geführte, gleichwohl gelenkige Stimme und ausdruckstiefe Interpretation zu einem Höhepunkt des Abends.

Orpheus Ausgabe 1-2/2007



Dabei konnte die gesanglich bestens geschulte Heidi Manser mit ihrem rund und weich geführten Sopran als Pächterstochter Lorette überzeugen.

Opernglas Ausgabe 10/2005